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Diagnostik duch Bildgebung

Bei der In-Vivo-Konfokalmikroskopie (IVCM) erfolgt die atraumatische Untersuchung vom Epithel zum Endothel, somit ist eine Tiefenlokalisation möglich. Ein großer Vorteil dieser Untersuchung ist der sofortige Nachweis pathologischer Veränderungen. Jedoch benötigt es einen erfahrenen Untersucher bzw. eine erfahrene Untersucherin. Es besteht eine Verwechslungsgefahr mit dem subepithelialen Nervenplexus. Außerdem kann es zu keiner sicheren Differenzierung der unterschiedlichen Pilzspezies kommen. Die IVCM empfielt sich als additives diagnostisches Mittel mit einer hohen Sensitivität. Das typische Bild beim Nachweis einer Pilzinfektion in der IVCM sind Hyphen und Sporen in Form von hellen, vezweigten, unterschiedlich breiten hyporeflektiven Linien, die teilweise parallel wie “Bahnschienen” im Stroma verlaufen.