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Ergebnisse der LiGHT-Study

In der Studie zeigte sich in der Tropfgruppe sowie der SLT-Gruppe kein Unterschied bzgl. der gesundheitsassoziierten und krankheitsspezifischen Lebensqualität nach 3 Jahren. Außerdem zeigten sich ähnliche Ergebnisse bzgl. Visus und Gesichtsfelddefekten sowie kein signifikanter Unterschied bzgl. Erreichen des Zieldruckes. Die primäre SLT und Tropftherapie war vom therapeutischen Outcome also gleichwertig.

Es konnte jedoch gezeigt werden, dass eine primäre SLT kosteneffektiver im Vergleich zur Tropftherapie war. Dies galt sowohl für die Patienten (durch regelmäßigen Kauf der Augentropfen) als auch für das Gesundheitssystem, hier sparte die SLT dem National Health Service des Vereinigten Königreichs insgesamt 451£ pro Patient über 3 Jahre. Ähnliche Ergebnisse konnten in vorherigen Studien erzielt werden, in einer Studie aus den USA ergab sich z.B. eine Ersparnis von 1.733$ pro Patient über 5 Jahre gerechnet. Aus Österreich gibt es bis dato keine vergleichbaren Daten, im europäischen Durchschnitt sind jedoch recht günstige Medikamente auf dem Markt.

Beide Therapien konnten ein gutes Sicherheitsprofil beweisen, denn es zeigte sich ein ähnliches Outcome bzgl. Nebenwirkungen und Adverse Events. Bei der Tropftherapie kam es zu mehr medikamentenassoziierten Nebenwirkungen, wobei bei der SLT mehr vorübergehende Nebenwirkungen im Rahmen des Eingriffs auftraten.
Die primäre SLT zeigte sogar ein besseres Sicherheitsprofil im Vergleich zu vorherigen Studien, was wahrscheinlich auf die Behandlung im frühen Krankheitsstadium zurückführbar ist.