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Früh-postoperative Komplikationsprophylaxe

Zur Therapie von „Oberflächenproblemen“ bietet sich neben unkonservierten künstlichen Tränen und pflegenden Gelen oder Salben (mit/ohne Druckver- band), Vitamin A und Hyaluronsäure (ohne Phosphat!) auch die Applikation von 100%igen Eigenserumtropfen an. Bei persistierenden Epitheldefekten kann die ein- oder mehrlagige Amnionmembrantransplantation, eine temporäre (laterale) Tarsorrhaphie oder die Botulinumtoxin-Injektion zur temporären Induktion einer Ptosis („körpereigener Verband“) indiziert sein.

Aus Seitz B., El-Husseiny M., Langenbucher A. et al. Prophylaxe und Management von Komplikationen bei perforierender Keratoplastik. Ophthalmologe 110,605-613.